Die Wappen - Freunde Tuams

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Die Wappen



Tuam:
Das Kreuz erinnert an die kirchliche Wichtigkeit der Stadt Tuam. Die zwei grünen Bogen repräsentieren die beiden Hügel von Tuam, wie sie auch im alten Namen der Stadt erwähnt sind "Tuaim dá Ghualann". Das gebrochene Rad ruft die Legende der Gründung Tuams durch einen Mönch, St Jarlath,  ins Gedächtnis, der an der Stelle, wo ihm das Rad seines Karrens brach, ein Kloster gründete. Die beiden Kronen versinnbildlichen die beiden Hochkönige des 12. Jahrhunderts, Turlough und Roderic O'Conor, die in Tuam residierten. Das Motto "Tuath Thuama go Buan" bedeutet "Lang leben die Einwohner von Tuam".

Straubing:
Dreieckiger roter Schild, dessen Gitterung vor allem bei einfarbigen Siegeln das ungeteilte Rot ersetzt. In der Mitte silberner Pflug, darunter goldene Lilie. Über dem Pflug zwei Weckenschildchen mit weißblauem Rautenmuster.
Das älteste bis jetzt bekannte Siegel hängt an einer Urkunde des Jahres 1306 und stimmt mit dem heute noch verwendeten Wappen überein.
Der Pflug, ursprünglich das Wappen des Richters Otto von Straubing (um 1242), versinnbildlicht die Gerichtsgemeinde der Bürger; die Lilie weist auf die Grundherrschaft des Augsburger Domkapitels hin, die es seit 1029 über Straubinger Grund und Boden ausübte.
Das eine Weckenschildchen bezieht sich auf die Landeshoheit der bayerischen Herzöge (Gründung der Stadt durch Ludwig den Kelheimer im Jahre 1218), das andere auf die Vogteirechte, die diese Herzöge von den Grafen von Bogen noch vor deren Aussterben (1242) übernommen haben.
Das Wappen selbst dürfte um 1270/80 entstanden sein, als Herzog Heinrich XIII. von Niederbayern die Rechte der Stadt erweiterte und so eine gewisse kommunale Selbständigkeit ermöglichte, deren äußeres Zeichen die Siegel- bzw. Wappenführung war.
 
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